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Avicenna Roboflex – Der HighTec Medizinroboter

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Chirurgieroboter: Ideal zur Beseitigung von Nierensteinen

Exper­ten schät­zen, das ca. 5 Pro­zent aller Men­schen an Nie­ren­stei­nen lei­den. Auf­grund unge­sun­der Ernäh­rung nimmt die Zahl der Betrof­fe­nen immer mehr zu. In den letz­ten Jah­ren stieg die Zahl der Fäl­le um mehr als 300 Pro­zent an. Män­ner sind weit­aus häu­fi­ger betrof­fen als Frau­en. Die Anga­be stellt nur eine Schät­zung dar, weil Nie­ren­stei­ne oft nur durch Zufall ent­deckt wer­den. Das ändert sich, wenn Nie­ren­stei­ne aus den Nie­ren in den Harn­lei­ter abwan­dern. Grö­ße­re Nie­ren­stei­ne kön­nen eine schwe­re Nie­ren­ko­lik aus­lö­sen, deren Schmer­zen zu den hef­tigs­ten zäh­len, die ein Mensch erlei­den kann. 

Bis jetzt gab es dafür nur eine The­ra­pie: die ope­ra­ti­ve Ent­fer­nung der Stei­ne. Das war ein schwe­rer und kom­pli­zier­ter Ein­griff, der für den Pati­en­ten eine gro­ße Belas­tung dar­stell­te. Das Avicen­na Robo­flex-Sys­tem stellt eine fort­schritt­li­che Alter­na­ti­ve dar.

Das Avicen­na Robo­flex-Sys­tem ist ein Ver­fah­ren, dass die Behand­lung von gro­ßen Nie­ren­stei­nen auf ein neu­es Niveau hebt. Bis jetzt war es bei gro­ßen Stei­nen nicht mög­lich, die­se zu zer­trüm­mern oder auf­zu­lö­sen. Dem Chir­ur­gen blieb nichts ande­res übrig, als den Unter­kör­per des Pati­en­ten auf­zu­schnei­den, um an die Stei­ne zu gelan­gen. Die Ope­ra­ti­on war umständ­lich und barg für den Pati­en­ten ein hohes Risi­ko einer Infek­ti­on oder von Kom­pli­ka­tio­nen. Ein län­ge­rer Kran­ken­haus­auf­ent­halt war erfor­der­lich und der Pati­ent brauch­te lan­ge Zeit, um sich zu erholen.

Avicenna Roboflex Medizinroboter: Präzise, schonend, effektiv

Durch das Avicen­na Robo­flex-Sys­tem hat sich das ver­än­dert. Der Kör­per des Pati­en­ten muss nicht mehr geöff­net wer­den, da der Chir­ur­gie­ro­bo­ter mini­mal-inva­si­ve Tech­ni­ken benutzt, um zu den Stei­nen zu gelan­gen. Anstatt das Gewe­be auf­zu­schnei­den, erhält der Medi­zin­ro­bo­ter Zugang zu den Nie­ren­stei­nen durch die Harn­röh­re. Ope­ra­ti­ve Schnit­te sind nur noch in Aus­nah­me­fäl­len notwendig. 

Allein das ist bereits ein gro­ßer Fort­schritt, stel­len doch die Ope­ra­ti­ons­wun­den eine gro­ße Belas­tung für den Kör­per des Pati­en­ten dar. Der Avicen­na Medi­zin­ro­bo­ter hat aber noch wei­te­re revo­lu­tio­nä­re Eigen­schaf­ten. Zum Sys­tem gehört auch eine inte­grier­te Kame­ra. Mit deren Hil­fe hat der Arzt einen genau­en Über­blick über das Ope­ra­ti­ons­feld. Das bedeu­tet, es müs­sen weni­ger Rönt­gen­auf­nah­men gemacht werden.

Bahn­bre­chend ist eben­falls die Art, wie die Stei­ne ent­fernt wer­den. Klei­ne Stei­ne kön­nen im Stück ent­fernt wer­den. Gro­ße Stei­ne wer­den durch Laser zer­trüm­mert und in Staub ver­wan­delt, der aus­ge­spült wird.

Was ist ein Medizinroboter?

Ope­ra­ti­ons- oder Medi­zin­ro­bo­ter wer­den trotz sehr hoher Kos­ten immer belieb­ter. Die halb­au­to­ma­ti­schen Gerä­te unter­stüt­zen den Arzt bei sei­ner Arbeit. Bei der Benut­zung des Avicen­na Robo­flex-Sys­tems muss der Chir­urg nicht mehr am OP-Tisch ste­hen und sich über den Pati­en­ten beu­gen. Er sitzt bequem und ent­spannt am Kontrollpunkt. 

Das Ope­ra­ti­ons­feld erscheint vor ihm in Far­be, hoher Auf­lö­sung und opti­ma­ler Aus­leuch­tung auf einem Moni­tor. Er steu­ert den Robo­ter mit einem Joy­stick und ande­ren Bedien­ele­men­ten. Jede sei­ner Bewe­gun­gen wird vom Com­pu­ter auf den Medi­zin­ro­bo­ter übertragen. 

Das sind idea­le Bedin­gun­gen, die es dem Chir­ur­gen erlau­ben, sich voll auf die Ope­ra­ti­on zu kon­zen­trie­ren. Ein ähn­li­ches Sys­tem wird bereits bei der Pro­sta­tek­to­mie, der Ent­fer­nung der Pro­sta­ta, ange­wen­det. Es heißt Da-Vin­ci Ope­ra­ti­ons­ro­bo­ter oder Da-Vin­ci-Metho­de.

Welche Vorteile hat das Avicenna Roboflex-System?

Der Medi­zin­ro­bo­ter bringt für den Pati­en­ten vie­le Vorteile:

  • Die Ope­ra­ti­on ist weni­ger belas­tend, weil kei­ne Schnit­te gemacht wer­den müssen.
  • Das Ver­fah­ren läuft schnel­ler ab.
  • Es müs­sen weni­ger Rönt­gen­auf­nah­men gemacht wer­den. Das ver­rin­gert die Strahlenbelastung.
  • Der Auf­ent­halt im Kran­ken­haus wird ver­kürzt. Er beträgt durch­schnitt­lich 2 – 3 Tage.
  • Es tre­ten weni­ger Kom­pli­ka­tio­nen auf, auch die Infek­ti­ons­ge­fahr ist geringer.
  • Der Pati­ent kann schnel­ler sein nor­ma­les Leben wie­der aufnehmen.

Auch für den Arzt erge­ben sich eini­ge Vorteile:

  • Die Ope­ra­ti­on fin­det unter opti­ma­len Bedin­gun­gen statt.
  • Das Ope­ra­ti­ons­feld ist sehr gut ausgeleuchtet.
  • Das Blick­feld lässt sich vergrößern.
  • Die Ope­ra­ti­on kann in einer ent­spann­ten Kör­per­hal­tung durch­ge­führt wer­den. Das mini­miert das Auf­tre­ten unwill­kür­li­cher Bewegungen.
  • Der Medi­zin­ro­bo­ter arbei­tet sehr präzise.

Avicenna Roboflex – Ein OP-Verfahren mit Zukunft

Der per­si­sche Arzt Ibn Sina wur­de im Wes­ten Avicen­na genannt und war im Mit­tel­al­ter sei­ner Zeit weit vor­aus. Nicht ohne Grund trägt der neue Medi­zin­ro­bo­ter sei­nen Namen. Er stellt einen enor­men Fort­schritt auf dem Gebiet der Behand­lung von Nie­ren­stei­nen bei und macht die The­ra­pie sowohl für die Pati­en­ten als auch für die Ärz­te erheb­lich leichter. 

Robo­ter­as­sis­tier­te Ope­ra­ti­ons­sys­te­me wird schon in weni­gen Jah­ren das “Mit­tel der Wahl” für mini­mal­in­va­si­ve Ein­grif­fe sein. Der Da-Vin­ci Ope­ra­ti­ons­ro­bo­ter kommt bei­spiels­wei­se bereits in vie­len Kli­ni­ken häu­fig zum Einsatz. 

Der ein­zi­ge nega­ti­ve Aspekt des Avicen­na Robo­flex-Sys­tems besteht dar­in, dass es momen­tan in Deutsch­land nur in 2 Kran­ken­häu­sern ange­bo­ten wird: im Askle­pi­os West­kli­ni­kum Ham­burg und in der SLK-Kli­nik in Heil­bronn. Sicher wird das Ange­bot aber bald ausgeweitet.

Prof. Dr. med. Jens Rass­wei­ler, Ärzt­li­cher Direk­tor der Kli­nik für Uro­lo­gie und Kin­der­u­ro­lo­gie in den SLK-Kli­ni­ken Heilbronn

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