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Inkontinenz Selbsthilfe

In vielen Fällen lässt sich Inkontinenz erfolgreich behandeln. Wichtig ist, bei diesem Thema nicht zu resignieren, sondern sich mit Betroffenen Leuten auszutauschen und sich mit der Thematik zu beschäftigen. Hier finden Sie einige Tipps.

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Inkontinenz bei Männern: Ein heikles Thema!

Gera­de die Inkon­ti­nenz bei Män­nern ist ein wich­ti­ges und sehr sen­si­bles und heik­les The­ma. Selbst­hil­fe­grup­pen im Bereich “Inkon­ti­nenz bei Män­nern” kön­nen hier den Betrof­fe­nen und Ange­hö­ri­gen helfen.

Die Moti­va­ti­on, dass Män­nern mit ihren Pro­ble­men bei der Inkon­ti­nenz gehol­fen wird und der Erfah­rungs­aus­tausch hier­zu sind aus­schlag­ge­bend im Bereich der Selbst­hil­fe. Denn die Selbst­hil­fe ist es, die Men­schen und spe­zi­el­le Män­ner mit Inkon­ti­nenz oft­mals im Leben wei­ter hilft. Denn die­ses sen­si­ble The­ma braucht sen­si­ble Hilfestellungen.

Die Scham: Ein Thema, dass Hilfe finden kann!

Beson­ders das Scham­ge­fühl sitzt bei Män­nern mit Inkon­ti­nenz tief. Wer möch­te schon ger­ne als Mann über eine Harn­in­kon­ti­nenz spre­chen? Vie­le Kon­ven­tio­nen und alte Mus­ter hin­dern oft dar­an. Das Schlimms­te ist der Kon­troll­ver­lust über den eige­nen Körper.

Vie­le Män­ner mit Inkon­ti­nenz füh­len sich so, als wür­den Sie wie­der in ein Sta­di­um eines Klein­kin­des zurück­fal­len. Die Angst vor den unan­ge­neh­men Gerü­chen, die Angst für “Unfäl­len” in der Öffent­lich­keit und die Pein­lich­keit för­dern die Scham bei die­ser Erkran­kung. Es ent­steht ein “Kli­ma der Ver­heim­li­chung” und vie­le Män­ner lei­den so still vor sich hin. Es geschieht nicht sel­ten eine Iso­la­ti­on und vie­le Män­ner lei­den sehr unter die­ser Erkrankung.

Ein jah­re­lan­ger Lei­dens­druck ist oft­mals die Fol­ge. Men­schen mit Harn­in­kon­ti­nenz, und Män­ner mit Harn­in­kon­ti­nenz ins­be­son­de­re, zie­hen sich immer mehr zurück. Es ent­steht ein Tages­ab­lauf, der sich nur noch dem Bla­sen­druck und den Bedürf­nis­sen hier­zu widmet.

Selbsthilfegruppen: Das Gefühl des Alleinseins verschwindet.

Durch die Selbst­hil­fe­grup­pen in denen sich die Män­ner mit Harn­in­kon­ti­nenz aus­tau­schen kön­nen. hilft, sich nicht mehr allei­ne zu füh­len. Es wer­den gezielt die Pro­ble­me bespro­chen. In den Selbst­hil­fe­grup­pen ler­nen die Betrof­fe­nen, ihre Ängs­te abzubauen.

Ein wich­ti­ger Punkt ist, dass die Män­ner mit einem Arzt spre­chen. Die Medi­zi­ner ken­nen sich gera­de mit der Harn­in­kon­ti­nenz bei Män­nern gut aus und sind mit den Pro­ble­men im Ein­zel­nen bes­tens ver­traut. Ein Uro­lo­ge oder Haus­arzt kann hier dem Betrof­fe­nen auch The­ra­pien und Hilfs­mit­tel emp­feh­len, die ihm weiterhelfen.

In den Selbst­hil­fe­grup­pen wer­den oft­mals auch gegen­sei­tig Ärz­te emp­foh­len, die sich bewährt haben. Die Selbst­hil­fe­grup­pen geben Tipps, wel­cher Arzt in der Nähe hilf­reich sein kann.

Von Inkontinenz Betroffene geben Hilfe

In den Selbst­hil­fe­grup­pen kön­nen sich die Män­ner in der eige­nen Städ­ten oder anonym im Inter­net mit dem Pro­blem der Harn­in­kon­ti­nenz aus­tau­schen. Durch den regel­mä­ßi­gen Besuch in den Selbst­hil­fe­grup­pen gelingt das pri­va­te All­tags­le­ben und auch der Umgang im beruf­li­chen All­tag ein­fach wie­der besser.

Jeder Betrof­fe­ne, jeder Mann oder auch ande­re Men­schen mit Inkon­ti­nenz kön­nen hier den guten Umgang mit die­sem Pro­blem wie­der erler­nen und erhal­ten viel­fäl­ti­ge Tipps. In den Selbst­hil­fe­grup­pen wer­den auch Infor­ma­ti­ons­aben­de angeboten.

In die­sen Infor­ma­ti­ons­aben­den der Selbst­hil­fe­grup­pen fin­den Gesprächs­run­den statt. Hier wer­den inner­halb der Selbst­hil­fe­grup­pen auch oft­mals Uro­lo­gen und Psy­cho­lo­gen ein­ge­la­den. Die­se beglei­ten dann die Grup­pe pro­fes­sio­nell und geben hilf­rei­che und kom­pe­ten­te Tipps.

Die­se Tipps der Selbst­hil­fe­grup­pen kön­nen sich bezie­hen auf Medi­ka­tio­nen, Hil­fe­stel­lun­gen, Mate­ria­li­en, die bei Inkon­ti­nenz hel­fen oder auch psy­cho­lo­gi­sche Tipps. Auch Hin­wei­se, wie eine Kos­ten­über­nah­me der Medi­ka­men­te und The­ra­pien bei der Kran­ken­kas­se erfolgt, wer­den in den Selbst­hil­fe­grup­pen gegeben.

Hier wer­den nach­fol­gend eini­ge Selbst­hil­fe­grup­pen auf­ge­lis­tet, die den Betrof­fe­nen hel­fen bei ihren Problemen.

Inkon­ti­nenz Selbst­hil­fe e. V.
c/o Mat­thi­as Zeisber­ger (Geschäfts­stel­le)
Rött­ken­ring 27
13053 Berlin
www.inkontinenz-selbsthilfe.com

Deut­sche Kon­ti­nenz Gesell­schaft e.V.
Fried­rich-Ebert-Stra­ße 124
34119 Kassel
www.kontinenz-gesellschaft.de

Selbst­hil­fe­ver­band Inkon­ti­nenz e.V.
Tul­pen­stra­ße 5
D‑93161 Sinzing
www.selbsthilfeverband-inkontinenz.org

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2 Kommentare
  1. Horst B. sagt

    Hal­lo
    Ich bin 66 Jahre,kerngesund,nehme kei­ne Medi­ka­men­te und habe seit 2 Wochen ein Problem.
    Nachts mache ich mir in die Hosen, ohne was zu spüren.Wie aus hei­te­rem Him­mel kam das.
    Kön­nen Sie mir einen Rat geben?
    MfG

    1. Mathias sagt

      Hal­lo Horst, es ist ein ver­ständ­li­cher­wei­se scho­ckie­ren­des Ereig­nis. Jeder Fall von Inkon­ti­nenz muss mit einem Arzt bespro­chen wer­den. Wen­den Sie sich bit­te schnellst­mög­lich ver­trau­ens­voll an Ihren Haus­arzt. Er wird eine The­ra­pie ein­lei­ten oder Sie an einen Fach­arzt überweisen.

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