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Richtiges Trinken bei Inkontinenz

Als Erwachsener sollte man täglich zwei bis drei Liter trinken. Männer die unter Inkontinenz der Harnblase leiden reduzieren meistens die Trinkmenge. Doch genau das ist der falsche Weg. In diesem Ratgeber erfahren Sie, was und wie viel Sie trinken sollten.

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Inkontinente sollten reichlich trinken

Mit zunehmendem Alter nehmen bei vielen Menschen auch die Beschwerden zu. Dabei handelt es sich  nicht nur um schmerzhafte Beschwerden, auch die Wahrscheinlichkeit einer Harninkontinenz erhöht sich und kann zur Einschränkung der Lebensqualität führen.

Wenn es in Alltagssituationen zu einem spontanen Harnabgang kommt, ist dies für den Betroffenen unangenehm und belastend. Schon die täglichen Einkäufe können dann zu einer Herausforderung werden. Längere Reisen oder Ausflüge können unter Umständen nicht mehr angetreten werden.

Betroffene denken oftmals, wenn sie weniger trinken, dass sie die Auswirkung reduzieren können. Das ist natürlich nicht die richtige Methode, um mit dem Problem umzugehen. Schließlich benötigt der Körper eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, um nicht auszutrocknen und die notwendigen Funktionen sicherzustellen. Außerdem wissen die meisten Betroffenen nicht, dass dieser Verzicht negative Auswirkungen haben kann. Der Harnstoff in Blase ist bei einer geringen Flüssigkeitsaufnahme konzentrierter und kann den Harndrang verstärken.

Auf diese Getränke sollten Betroffene verzichten

Um die Leiden so zu lindern, dass eine betroffene Person den Alltag möglichst gut bestreiten kann, kommt es in erster Linie darauf an, die richtigen Getränke zu sich zu nehmen. Dazu ist es häufig notwendig, bestimmte Rituale umzustellen und einige Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Das beginnt schon am Morgen: Sowohl Kaffee als auch verschiedene Teesorten verstärken die Harnproduktion. Sie führen in der Folge zu einem verstärkten Harndrang.

Nichts zu trinken ist genau der falsche Weg um Inkontinenz entgegen zu wirken.

Während viele schon diese Erfahrung beim Trinken von Kaffee gemacht haben, ist es weitgehend unbekannt, dass Tee eine ähnliche Wirkung hat. Es gelten Schwarzer und Grüner Tee und verschiedene Kräuterteesorten als harntreibend. Getränke, die große Mengen Zucker oder künstliche Süßungsmittel beinhalten, können die Blase reizen und somit den Harndrang verstärken. Gleiches gilt für mit Kohlensäure versetzte Getränke.

Auch Alkohol sollte bei Harninkontinenz gemieden werden. Egal ob Wein, Bier oder andere alkoholhaltige Getränke – sie alle entziehen dem Körper Flüssigkeit, was zu einem erhöhten Harndrang führt.

Das sind ideale Getränke bei Inkontinenz

Zunächst ist Personen, die an Inkontinenz leiden, zu empfehlen, stilles Wasser oder Leitungswasser zu trinken. Es ist ein neutrales Getränk, das für den Körper grundsätzlich keine Beeinträchtigungen bedeutet und sich auch auf den Harndrang nicht negativ auswirkt.

Je nach Wetter und körperlicher Aktivität, sollten täglich 2 – 3 Liter Wasser getrunken werden. Ihr Körper gibt Ihnen ein Zeichen, wenn Flüssigkeit benötigt wird. Eine Faustregel besagt, dass man 1 Liter Flüssigkeit pro 25 kg Körpergewicht trinken sollte. Bei einer Person, die 50 kg wiegt, wären das beispielsweise 2 Liter.

Allerdings gibt es auch einige Getränke, die länger im Körper bleiben als Wasser. Studien haben gezeigt, dass die Verweildauer von Milch und Orangensaft bei einem Vielfachen von der Verweildauer von Wasser liegt. Das ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass Milch und Orangensaft keine harntreibenden Substanzen beinhalten.
Außerdem stellten Forscher heraus, dass dies an der Zusammensetzung der Flüssigkeiten liegt. Milch beinhaltet Proteine, Fette und Elektrolyte, Organgensaft enthält Vitamine und Fasern – insbesondere Saft mit Fruchtfleisch. Im Körper dauert es deshalb länger, bis die Flüssigkeiten verarbeitet werden. Das bedeutet gleichzeitig, dass sie später in die Blase gelangen als Flüssigkeiten, die im Darm nicht so intensiv zerlegt werden müssen.

Allerdings sollten Menschen mit Harninkontinenz nicht ausschließlich diese Flüssigkeiten zu sich nehmen. Milch beinhaltet viele ungesättigte Fettsäuren, O-Saft große Mengen an Fruchtzucker. Somit kann es für den Körper schädlich sein, wenn diese Flüssigkeiten in großen Mengen getrunken werden.

Orangensaft kann mit Wasser gemischt werden. Damit werden die ungesunden Bestandteile verdünnt, was allerdings auch dazu führt, dass das Getränk leichter verarbeitet werden kann und sich somit die Zeit bis zum Ausscheiden reduziert.

Parallel zum „richtigen Trinken“ ist auch die richtige Ernährung bei Inkontinenz wichtig.

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